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EMS Gerät Test

EMS ist die Abkürzung für Elektromyostimulation. Eine elektronische Muskelstimulation. Im Klartext bedeutet das Reizstrombehandlung. Das Ziel bei einer elektronischen Muskelstimulation ist das gezielte Trainieren einzelner Muskeln und ganzer Muskelgruppen. Im Klartext bedeutet dies Muskelüberwachung und Muskelstraffung. Das Konzept vom EMs Training ist sehr einfach: intensiv, zeitsparend und effektiv. Ein EMS Gerät wird oftmals eingesetzt, um gezielte Muskelgruppen effektiver zu trainieren. Oftmals auch als Ausgleichssport. Das EMS Training kann nach einer Operation auch gut als Rehabilitation genutzt werden. Der Anwendungsbereich für ein EMS Training ist lang. Es gibt wenig, was mit einem solchen Gerät nicht möglich ist. In manchen Fällen wird dies sogar vom Arzt oder der Krankenkasse verordnet. Ursprünglich kommt das EMS Gerät aus dem Reha-Bereich. Das EMS Gerät funktioniert ähnlich wie ein TENS Gerät. Bei beiden Sorten werden über Elektroden elektronische Impulse an die Haut gegeben. Das führt zu einer Stimulierung der Nervenbahnen oder dem direkten Muskel selbst. Über die Pads werden kleine Elektroimpulse an den Muskel gegeben, so wie unser Gehirn ebenfalls bestimmte Muskelregionen gezielt ansprechen kann. Jedoch braucht man keine Angst zu haben, dass heftige Stromschläge durch den Körper jagen. Die Impulse liegen alle in einem schonenden Niederfrequenzbereich. Dieser ist durch Richtlinien vorgeschrieben und darf nicht überschritten werden. Man hat jedoch jederzeit durch das Gerät die Möglichkeit die Impulse zu steuern. Ein intensiveres oder auch schwächeres Training ist jeder Zeit möglich.

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Gibt es Nebenwirkungen beim EMS Training?

ems geraet testEin großer Vorteil gegenüber anderen Rehabilitationsmaßnahmen ist der, dass keine Medikamente eingenommen werden müssen und auch nicht mit Gewichten gearbeitet wird. Dabei ist eine Verletzungsgefahr höher. Generell gibt es keine Nebenwirkungen bei einem EMS Training. Allerdings sollten Personen mit einem Herzschrittmacher vorher einen Arzt aufsuchen und abklären lassen, ob ein Training mit einem EMS Gerät möglich ist. Dasselbe sollte auch bei Personen mit Implantaten aus Metall gemacht werden und bei schwangeren Frauen. Aus Sicherheitsgründen sollte aber jederzeit keine Elektrode direkt über dem Herz und am Hals angebracht werden. Der Mensch ist allerdings ein Körper, der sehr empfindlich mit elektronischen Strömen umgeht. Schon die kleinsten Spannungen von unter 40 Volt können bei ungünstigen Bedingungen Schaden anrichten. Zu ungünstigen Bedingungen zählt beispielsweise vermehrtes Schwitzen. Unter diesen Bedingungen kann es zu Verletzungen kommen. Häufig sind Verbrennungen und Einschränkungen mancher Nerven die Folge. In seltenen Fällen kann es auch zu eventuellen Herzrhythmusstörungen kommen. Das EMS Training sollte nicht überschätzt werden. Für den Körper ist es ganz wichtig, dass genügend Erholungsphasen eingelegt werden. Man läuft schnell Gefahr den Körper zu übertrainieren. Durch ein sehr intensives Training wird Creatin Kinase ausgeschüttet. Dieser Stoff ist für die Energie im Muskel verantwortlich. Bei Menschen mit Muskelkater ist dieser Stoff beispielsweise vermehrt im Blut. Wenn man mit dem Training übertreibt kann es nachweislich zu Nierenschäden kommen. Das kommt daher, weil der Stoff Creatin Kinase über die Nieren abgebaut wird. Deswegen ist es immer wichtig gerade beim Sport viel zu trinken. Durch viel trinken wird die Niere unterstützt und kann somit leichter den Stoff abbauen. Die Belastung der Nieren ist dadurch äußerst geringer. Erste Anzeichen sind nach dem Training dauerhafte Müdigkeit oder ungewolltes Herzrasen. Bei diesem Symptomen unbedingt sofort kürzer treten und Erholungsphasen einlegen oder sogar einen Arzt aufsuchen. Es wird empfohlen ein oder zwei Mal pro Woche ein EMS Training durchzuführen. Wer sich daran hält, sollte keinerlei Probleme oder Nebenwirkungen durch das Training bekommen. Für Einsteiger reicht für den ersten Zeitraum ein wöchentliches Training. Der Körper muss sich nämlich erst an diese Art von Muskeltraining gewöhnen und braucht Regenerationszeit.

 

Wo EMS Elektroden platzieren?

Es kommt darauf an, welches Ziel mit einem EMS Gerät verfolgt werden soll. Je nachdem welche Muskelgruppe trainiert werden soll, müssen dir Elektroden dementsprechend platziert werden. Es gibt viele Vorschläge für Nackenbereich, Lendenregion, Schultern, Rücken, Arme und Beine. Niemals sollte eine Elektrode direkt am Hals oder über dem Herzen angebracht werden. Damit die Elektroden immer wieder gut haften bleiben, sollen diese vor dem aufkleben leicht angefeuchtet werden. In jedem Set werden 8 Elektroden mitgeliefert. Es ist allerdings nicht zwingend notwendig alle 8 Pads zu benutzen. Bei einer Anwendung werden je nach Muskelgruppe vier Pads geklebt. Das EMS Gerät lässt sich auch so programmieren, dass eine Anwendung mit nur zwei Elektroden gestartet werden kann. Die vier weiteren Pads sind also eher als Reserve angedacht. Für eine besser Haltbarkeit und längere Lebensdauer werden die Pads am besten im Kühlschrank verwahrt. Zum Aufkleben der Pads wird keinerlei Kontaktgel verwendet, da die Pads selbsthaftend sind. Gereinigt werden können die Pads natürlich auch. Das geschieht einfach mit klarem Wasser auf normaler Zimmertemperatur. Bitte darauf achten, dass das Wasser nicht zu heiß oder zu kalt ist. Das könnte die Klebefläche eventuell beeinträchtigen. Die Pads müssen nicht zwingend nach jeder Nutzung gewaschen werden. Es reicht vollkommen aus, wenn die Pads etwa nach jeder zehnten oder fünfzehnten Nutzung gewaschen werden. Nach dem Abziehen vom Körper sollte man die Pads kurz anfeuchten, bevor diese wieder auf das Plastik geklebt werden. Somit werden leichte Hautschuppen oder leichter Schweiß entfernt und die Pads halten besser. Danach können sie ab in den Kühlschrank bis zur nächsten Anwendung. Irgendwann kommt man dennoch nicht drum herum die Pads auszutauschen. Erfahrungsgemäß überstehen die Pads allerdings etwa 50 Anwendungen, wenn diese anschließend gereinigt wurden. Die Pads haben eine sehr gute Haltbarkeit. Leider kann es je nach Stärke der Behaarung sein, dass die Pads nicht einwandfrei halten.

 

Was kostet ein EMS Gerät?

was kostet ein ems geraet testEin EMS Gerät ist relativ kostspielig. Man hat auch die Möglichkeit ein solches Gerät im Fitnessstudio zu nutzen. Dabei kosten zwanzig Minuten etwa 25 Euro. Umgerechnet sind das etwa 600 Euro in einem halben Jahr, wenn man einmal die Woche ein EMS Gerät nutzen möchte. Natürlich kann man sich auch ein eigenes Gerät für zu Hause anschaffen, aber vorher sollte man sich den korrekten Umgang mit dem Gerät zeigen lassen. Deswegen ist es äußerst sinnvoll eine Einheit in einem Fitnessstudio mal mit zu machen. Online gibt es die EMS Geräte bereits zwischen 50 und 100 Euro. In dem Lieferumfang des EMS Gerätes sind immer das Gerät und 8 Pads mit Elektroden vorhanden.