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TENS Geräte und die Krankenkassen

Ein Heilverfahren für Zuhause, das mit einem TENS Gerät (Transkutane Elektrische Nervenstimulation) bestens bewerkstelligt werden kann. Mit elektrischen Impulsen mittels Hautelektroden, werden Schmerzen an bestimmten Körperstellen bekämpft. Eine einfache Lösung mit Mehrwert die Verspannungen löst, Muskeln aufbaut und diese bestens aktiviert. Für Alt und Jung eine Alternative zu häufigen Therapiebesuchen beim Arzt, die meist mit Zeit und Geld verbunden sind. Doch zahlen die Krankenkassen TENS Geräte und welche Bedingungen werden an die Betroffenen gestellt?

Hier geht es zum TENS Gerät Test

TENS Gerät Krankenkasse

Eine wohlwollende Schmerztherapie die bei etlichen Erkrankungen der verschiedensten Art hilft. Angefangen bei Kopf- und Nackenschmerzen, bis hin zu einem Schleudertrauma, dem Tennisarm, Verspannungen, Hexenschuss, Gelenkbeschwerden, Nervenschmerzen, oder auch Menstruationsbeschwerden. Dem nicht genug, werden TENS Geräte bei Sportlern und selbst zum Muskelaufbau bei Inkontinenz eingesetzt. Die Bandbreite ist dabei breit gefächert und nimmt sich dem ganzen Leitbild der Symptomatik an. Während der Therapie entsteht sogleich ein angenehmes Kribbeln. Doch zahlt diesen entspannenden Vorteil auch jede Krankenkasse und steht jedem eine Kostenübernahme zu?

Generell haben Krankenversicherte Anspruch auf ein Gerät, das zur Schmerzbehandlung dient. So können je nach Beschwerdeverlauf und Diagnostik eine Miete, eine Teilzahlung oder der Gesamtbetrag übernommen werden. Dies muss vor der Anschaffung abgeklärt werden und zugleich im Leistungskatalog der Krankenkassen beinhaltet sein.

Die Pflicht der Übernahme hängt wiederum stark von dem Erkrankungsbild ab. So müssen laut der Grundverordnung bestimmte Parameter der Produktbeschreibung mit den Kosten und dem Aufwand abgeglichen sein und übereinstimmen. Zudem müssen die TENS Geräte von dem behandelnden Arzt verschrieben sein, damit die jeweilige Krankenkasse Einsicht in den Kranken- und Behandlungsverlauf nehmen kann. Ebenso muss es sich ausschließlich um ein Medizinprodukt handeln. Ein wichtiger Aspekt zugunsten des Patienten. Denn hier fällt nur die Zuzahlung von 10 € pro Quartal an. Wer möchte, kann auch mit Zustimmung der Kasse und deren Kostenbewilligung, ein TENS Gerät im Sanitätshaus mieten. Zumindest kann je nach Bedarf das medizinische Produkt verschrieben werden, um eine effektive Besserung in der Schmerztherapie herbeizuführen. Somit währen die Anschaffungskosten geringer und bei der Miete eines Geräts, bedarf es des monatlich ausgestellten Rezeptes. Je nach Art der Beschwerden über eine längere Behandlungsdauer vorgesehen, oder als Dauerbehandlung in Erwägung gezogen.

Wird das TENS Gerät selbst angeschafft, muss dieses der aktuellen Medizinverordnung entsprechen und kann per Rechnung bei der Krankenkasse bezüglich einer Kostenübernahme eingereicht werden. So könnte eine Teilübernahme erfolgen. Bei Unklarheiten ist mit dem behandelnden Arzt oder der Krankenkasse Absprache zu halten.

 

Zahlt die AOK Krankenkasse ein TENS Gerät?

Sie gilt als die Gesundheitskasse und je nach Bundesland variieren der Leistungskatalog und ebenso die Bedingungen. Die Elektrostimulationsgeräte sind wirkungsvolle Vertreter in jeglicher Therapieform und werden wohlwollend für einen Nutzungszeitraum von 24 Monaten durch eine ärztliche Verordnung bereitgestellt. Bei einer neuen Bewilligung geht das gebrauchte TENS Gerät daher an den Lieferanten zurück. Desweiteren kann die Notwendigkeit bestehen, die Versorgung durch ein TENS Gerät zu überprüfen. So wird aufgezeigt, ob eine häusliche Anwendung weiterhin verordnet werden muss. Ebenso müssen das Gerät und der zu behandelnde Patient kompatibel sein. Denn immerhin sollte es seinen Anforderungen und Bedürfnissen entsprechen und einen hohen Nutzungskomfort darstellen.

Vorrangig steht ein Rezept des behandelnden Arztes über ein Elektro- oder Muskelstimulationsgerät aus. Dazu bieten sich zudem einige Vertragspartner der Krankenkassen in der zuständigen Region an.

 

TENS Geräte und die Barmer Krankenkasse

Dabei tritt eine gesetzliche Regelung ein, ob der Versicherte ein TENS Gerät übernehmen darf. Denn die BEK hält dafür sogenannte Ausschreibungsgeräte parat. Was wiederum bedeutet, dass je nach Region bestimmte Hersteller und Anbieter auch das Versorgungsrecht haben und dieses unterbreiten. Um ein TENS Gerät zu erhalten, bedarf es eines ärztlichen Rezeptes. So kann der Patient direkt mit den Vertragspartnern in Kontakt treten. In der Versorgungspauschale, die vom jeweiligen Patient oder Versicherten zu leisten sind, sind die Serviceleistungen enthalten. So stehen die technische Einweisung, Lieferung, das notwendige medizinische Zubehör und Verbrauchsmaterial, wie die telefonische Beratung „kostenfrei“ zur Verfügung.

Die Zuzahlung beträgt demzufolge pro Quartal in der Regel mindesten 5 bis maximal 10 €. Bei chronisch Erkrankten ist eine Belastungsgrenze von einem Prozent angesetzt. Diese Beträge sind direkt an die Vertragspartner des TENS Gerätes zu entrichten. Zu beachten sei auch, dass die Geräte anfangs nur für 3 Monate zur Verfügung stehen. Bei einem Therapieerfolg ist eine Folgeverordnung durch den behandelnden Arzt gegeben. Diese beinhaltet die kostenfrei weitere Versorgung mit einem TENS Gerät.

 

Zahlt die Techniker?

bkk krankenkasse tensDies unterliegt stets einer Ausstellung eines Rezeptes und seiner Verordnung vom Arzt. Sie beinhaltet einen festgelegten Zeitraum zur Miete eines TENS Gerätes. Dabei entscheidet der Arzt über die Anwendung und Dauer. Die TK-Vertragslieferanten stellen dann ein Gerät nach Bundesland und Region zur Verfügung. Wenn keine Zuzahlungsbefreiung besteht, muss ein quartalsmäßiger Anteil von 5 oder 10 € entrichtet werden. Nach Therapieablauf kann das TENS Gerät an den Vertragspartner zurückgesandt werden.

 

Hilft die BKK Krankenkasse bei TENS Geräten?

Die Betriebskrankenkassen unterliegen vielen Sparten und sind in etliche Bereiche aufgeteilt. Daher ist der jeweilige Leistungskatalog der Versicherung abzufragen. Generell gilt auch hier die Verordnung des behandelnden Arztes. Im Anschluss erhält der Patient das kleine tragbare Gerät durch einen Vertragspartner der BKK:

Bei einer Langzeittherapie sind demzufolge Befunde an die Krankenkasse zu senden, um eine Weiterführung zu beantragen. Je nach Beschwerdefall wird dieser genehmigt und die Schmerzform bestmöglich von Zuhause aus therapiert. Im Regelfall hat der Versicherte oder Patient auch hier 5 oder 10 € zu im Quartal zu entrichten. Somit besteht eine Notwendigkeit, um eine Besserung zu gewähren.

 

TENS Geräte – Optimale Heimtherapie

Wie man sich letztendlich entscheidet, hängt von vielen Segmenten der Leitsymptome ab. Die klinisch geprüfte Methode durch ein TENS Gerät kann somit von den Krankenkassen unterstützt, oder die Kosten selbst getragen werden. Hierbei sind das Angebot und die Auswahl bei weitem größer und äußerst Bedürfnisgerecht angelegt. Der Vorteil der Behandlung, ist die Schmerzmittelreduktion. Desweiteren ist es alltagskompatibel und damit herstellgerecht konzipiert. Eine schmerzbefreiende Unterstützung sozusagen, die wiederum die Endorphinausschüttung wohlwollend unterstützt.

 

Seine Vorteile liegen dabei klar auf der Hand:

• Reduziert Schmerzen
• Bestens verträglich
• Einfach und unkompliziert von zu Hause aus zu bedienen
• Medikamentenfrei
• Einsatz jederzeit möglich

 

Zudem hilft ein TENS Gerät bei:

• Durchblutungsstörungen
• Kopfschmerzen und Migräneanfällen
• Herpes-Zoster-Schmerzen (Gürtelrose)
• Phantom- oder Stumpfschmerzen
• Neuralgien
• Krebsschmerzen
• Geburtsschmerzen
• Rheuma
• Beschwerden im Bewegungsapparat
• Menstruationsbeschwerden

Demzufolge bewirkt es eine Unterstützung und den resultierenden Erfolg im Bereich der Schmerztherapie, ohne strukturbedingt darauf einzugreifen.